voraussetzungen?

App-V in Kombination mit Citrix Komponenten...

voraussetzungen?

Beitragvon mtx80r am 03 Nov 2008, 15:57

ich plane softgrid einzusetzen auf citrix

ich will für ca 1400 user 15 anwendungen virtualisieren.

hat jemand erfahrung wieviele softgrid aplicationsserver man dafür einsetzen sollte?





Gruß

Frank
mtx80r
Mitglied
 
Beiträge: 4
Registriert: 03 Nov 2008, 08:43

Beitragvon Kirk am 04 Nov 2008, 07:54

Hi,

aus App-V/SoftGrid-Sicht würde ein SoftGrid-Server reichen, da er nur das Streaming der Anwendungen (jeweils einmal auf jeden der Citrix-Server) und die Benutzerauthorisierung (bei jedem Start einer Virtuellen Anwendung) durchfürht.

Der Server sollte im Backend über GigaBit mit den Citrix-Servern verbunden sein, 2-4 GB RAM sind ausreichen.

Bei der Implementation würde typischerweise ein "Pre-Caching" auf die Citrix-Server stattfinden (d.h. der Applikationscache der Citrix-Server würde in Wartungsfenster vor-befüllt werden)

Denke bitte daran, dass es keinen SoftGrid-App-V Client für 64-Bit gibt
Falko
Benutzeravatar
Kirk
Power-Virtualisierer
 
Beiträge: 119
Registriert: 24 Apr 2007, 13:03
Wohnort: Ennepetal

Beitragvon mtx80r am 04 Nov 2008, 08:13

danke für deine info damit hast du mir schon sehr weitergeholfen

also bräuchte ich der redundanz wegen 2 app server 1 db server und 1 web server

db und webserver würde ich virtualisieren mit esx

also 2 hardware server

liege ich so richtig?

Gruß

Frank
mtx80r
Mitglied
 
Beiträge: 4
Registriert: 03 Nov 2008, 08:43

Beitragvon jhoffmann am 04 Nov 2008, 11:02

Hi Frank,

mtx80r hat geschrieben:also bräuchte ich der redundanz wegen 2 app server 1 db server und 1 web server


im Prinzip liegst Du so richtig. Der Webserver wird ja für's Servermanagement benötigt und (optional) für die Desktopintegration, d.h. ICOs und OSDs werden zur Integration z.B. im Anwender-Startmenü per http/s an den Client ausgeliefert. In der Praxis installiere ich den Webserver meist auf den jeweiligen VAS mit drauf, so habe ich autom. eine Ausfallsicherheit für's App-V Management und für die Desktopintegration (ich bevorzuge das Ausliefern von ICO und OSD an den Client per http/s).

Die SQL-Datenbank liegt in größeren Umgebungen meist auch auf einem SQL-Cluster, so daß diese dann auch ausfallsicher ist. In kleineren bzw. weniger kritischen Umgebungen ist es allerdings auch praktikabel, den SQL-Server zu virtualisieren und mit entsprechenden Desaster Recovery Methoden für eine Wiederherstellung des App-V Data Stores zu sorgen. Ist alles eine Frage des Aufwandes (und damit des Geldes), wie schnell der SQL Data Store wieder verfügbar sein muß.

Gruß,
Jochen.
Benutzeravatar
jhoffmann
Power-Virtualisierer
 
Beiträge: 74
Registriert: 19 Jan 2007, 11:16
Wohnort: Karlsruhe

Beitragvon N.Luedemann am 04 Nov 2008, 13:18

Hi Frank,
bitte berücksichtige bei der Dimensionierung Deiner Terminalserver auch, dass die Virtualisierung der Anwendungen einen gewissen Overhead mit sich bringt... Du bekommst also faktisch etwas weniger Benutzer auf einen Terminalserver als mit lokal installierten Anwendungen...

Der Overhead ist zwar nicht allzu gewaltig, aber ich würde das auf jeden Fall im Vorfeld in einer Pilotinstallation genau durchtesten... (wg. Anwendungen, etc...)

Gruss,
Nico
Benutzeravatar
N.Luedemann
Site Admin
 
Beiträge: 169
Registriert: 10 Jul 2006, 12:42
Wohnort: Bielefeld


Zurück zu App-V (SoftGrid) und Citrix

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron